Yamato 46cm-Hauptgeschützturm

Yamato 46cm-Hauptgeschützturm

Takom · 1/72 · Ships Abgeschlossen
IJN Yamato-Klasse Grossmodell

Vorbild / Geschichte

Die Yamato war das Flagschiff der Yamato-Klasse. Ursprünglich war geplant, fünf Schiffe dieser Klasse zu bauen. Bis zum Kriegsende wurden nur die Yamato und die Musashi als Schlachtschiffe fertiggestellt.

Die Hauptbewaffnung der Schlachtschiffe der Yamato-Klasse bestand aus neun 46-cm-Geschützen, die in drei Drillingstürmen untergebracht waren. Alle Türme standen entlang der Längsachse der Schiffe, zwei davon auf dem Vorschiff, wobei Turm „B“ überhöht verbaut war.

Jeder Turm wog mit Panzerung und drei Rohren rund 2510 Tonnen und konnte mit einer Geschwindigkeit von 2° pro Sekunde durch Hydraulikpumpen zu den Seiten geschwenkt werden. Die Rohrerhöhung liess sich mit 10° je Sekunde verändern. Alle drei Türme verfügten jeweils über einen stereoskopischen Entfernungsmesser mit einer Basislänge von 15 Metern sowie über ein einfaches 10-cm-Beobachtungsteleskop.

Die Geschütze hatten im Verhältnis zu ihrer grossen Reichweite eine vergleichsweise kurze Rohrlänge, sodass die Streuung der Einschläge bei maximaler Schussweite recht hoch war. Um dennoch die Trefferwahrscheinlichkeit zu erhöhen, hatten die Schiffe der Yamato-Klasse je neun dieser Geschütze auf drei Drillingstürme verteilt an Bord. Beim Abfeuern von Vierer- und Fünfersalven konnten die beiden äusseren Rohre eines Drillingsturms gleichzeitig abgefeuert werden, während die Ladung im mittleren Rohr mit einer Verzögerung von 0,08 Sekunden gezündet wurde.

[Quelle: Wikipedia]

Kit Review

Eines Tages habe ich im Netz gesehen, dass Takom diesen Turm im Massstab 1/72 herausbringen wird. Schon zuvor war ich von den anderen Marine-Modellen desselben Herstellers sehr angetan. Aber dieser Turm - das wird ein wahres Monster. Den musste ich einfach haben. Erst nach dem Auspacken wurde mir aber bewusst, wie gross das Modell tatsächlich ist.

Yamato 46cm-Hauptgeschützturm

Der Bausatz kommt von Takom und ist relativ einfach aufgebaut. Die grössten Teile sind der Turm selbst und der Sockel, welcher das Deck wiedergibt. Total sind es unter 100 Teile, die verbaut werden müssen. Alles ist in grauem Plastik gegossen, dazu kommen ein kleiner Ätzteil-Rahmen und ein geätztes Namensschild für den Sockel. Die Reling wird mit dem beigefügten Nylonfaden erstellt.

Zubehör

Die grösste Herausforderung war das Finden einer passenden Figur. Ich wollte unbedingt eine Figur neben den Turm stellen, damit dessen Grösse überhaupt sichtbar wird. Nach langem Suchen fand ich dann eine passende im Sortiment von Hecker & Goros.

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Bau

Der Zusammenbau stellt den Modellbauer vor keine allzu grosse Herausforderung - abgesehen davon, dass dieses Teil recht gross ist und entsprechend Platz auf dem Basteltisch wie auch in der Spritzkabine benötigt.

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Lediglich die Reling auf dem Turm könnte besser sein. Diese wird aus einem Nylonfaden erstellt, der doch recht steif ist. Heute würde ich das komplett aus Draht machen.

Lackierung

Für die Bemalung habe ich alle Teile bis auf die Luken des Decks zusammengebaut. Auch die Reling ist bereits angebaut und wird mitlackiert.

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Der Kunststoff ist recht weich, und man muss aufpassen, dass beim Versäubern der Teile nicht zu viel Material wegkommt. Dafür reagiert das Material sehr gut auf jegliche Art von Plastikkleber.

Yamato 46cm-Hauptgeschützturm

Die Signalfigur von Hecker & Goros wurde separat in einer weissen Uniform bemalt, damit sie später neben dem Turm den Grössenvergleich liefert.

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Weathering

Der hölzerne Sockel, der das Deck darstellt, hat rund um den Barbette-Ring bereits dezente Rostspuren erhalten - ein schöner Kontrast zum sauberen Grau des Turms.

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Die eigentliche Alterung des Turms selbst folgt erst nach dessen finaler Lackierung.

Final

Der Sockel mit seinem gravierten Namensschild „Schlachtschiff Yamato“ ist fertiggestellt, ebenso die Signalfigur. Der Turm selbst wartet noch auf seine finale Lackierung - der Baubericht wird fortgesetzt, sobald es weitergeht.

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Galerie

Mehr Fotos gibt es in der Galerie.