I-58

I-58

Tamiya · 1/700 · Ships Fertig
Kaiserlich Japanische Marine U-Boot Wasserlinienmodell USS Indianapolis

Das japanische Unterseeboot I-58 war ein Boot des Typs B3 der Kaiserlichen Japanischen Marine. Die Kiellegung von I-58 erfolgte am 26. Dezember 1942, und am 30. Juni 1943 wurde das U-Boot vom Stapel gelassen. Am 7. September 1944 erfolgte die Indienststellung. Schon nach kurzer Zeit wurde das Geschütz auf dem Achterdeck entfernt, um Platz für Kaiten - zur Kamikaze-Waffe umgebaute Torpedos - zu schaffen. Am 30. Juli 1945 versenkte I-58 den schweren amerikanischen Kreuzer USS Indianapolis, als dieser auf der Rückfahrt von Tinian war, wo er Bestandteile der Atombombe Little Boy abgeliefert hatte.

Am Ende des Krieges lief das Boot in den Hafen von Goto, Japan, ein und diente später als Ziel für Marineübungen. Es war das einzige der drei Boote der Klasse B3, das den Krieg überlebt hat.

Kit Review

Bei dem Bausatz handelt es sich um einen älteren Bausatz aus dem Hause Tamiya. Zum Bausatz gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, er ist halt einfach typisch Tamiya. In der kleinen Schachtel findet man einen Spritzling in grauer Farbe, der ein paar wenige Bauteile enthält. Bei einem U-Boot und dann noch als Wasserlinienmodell gibt es einfach nicht viele Bauteile. Ein kleiner Decalsatz ist ebenfalls enthalten, welcher die Flaggen auf der Seite und die beiden Linien auf dem Deck liefert.

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Bau

Der Bau ging relativ schnell, da ja auch nur wenige Bauteile verbaut werden mussten. Der Rumpf besteht aus vier Hauptteilen und noch zwei, drei Anbauteilen. Der Turm wurde noch nicht mit dem Rumpf verklebt, um die Bemalung zu vereinfachen. Das Geschütz und die Antenne am Heck waren die einzigen Teile, die noch nicht verbaut wurden - vor allem die Antenne wäre unter meinen geschickten Händen sicher abgebrochen.

Die einzige Ergänzung zum Bausatz war die Reling am Turm. Ich habe diese aus Standardreling im Massstab 1/700 gefertigt. Auf dem Deck selber wären auch noch Relinge vorhanden gewesen - diese wurden aber nicht umgesetzt, da ich sie einfach nicht korrekt anbringen konnte.

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Lackierung

Nach der Grundierung erfolgte ein erster Auftrag mit German Grey XF-63 von Tamiya. Die gleiche Farbe wurde mit einem helleren Grau derselben Marke leicht aufgehellt und damit das Deck gesprüht. Der Wasserpass wurde nach ausgiebigem Abkleben mit Hull Red gespritzt. Ausser den Torpedos, welche mattschwarz lackiert worden sind, habe ich keine weiteren Farben mehr verwendet. Um die Grundbemalung zu schützen, wurde alles mit Future versiegelt und bildet somit eine optimale Grundlage für die Decals. Nach dem Aufbringen der Decals wurden diese mit einer weiteren Schicht Future versiegelt - das ergibt einen sicheren Schutz für die Decals und für die bevorstehende Alterung. Die Decals waren sehr dick und glänzten wie eine Speckschwarte.

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Weathering

Gealtert wurde das Modell lediglich mit einem Washing aus Ölfarben und anschliessendem leichten Trockenmalen. Als abschliessender Schutz - und damit die Decals nicht mehr so stark aufliegen - folgte noch eine Schicht Mattlack von Vallejo.

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Die Wasseroberfläche

Für die Gestaltung der Wasseroberfläche habe ich zum ersten Mal die Methode mit Silikon verwendet. Dazu wurde zuerst ein Styroporklotz zurechtgeschnitten und in den Rahmen eingepasst. Anschliessend folgte die Bemalung des Styropors mit Acrylfarben von Marabu. Nachdem diese eine gewisse Zeit trocknen konnten, erfolgte der Auftrag mit normalem, handelsüblichem durchsichtigem Bausilikon - dabei ist darauf zu achten, dass nur eine dünne Schicht von ca. 1 mm aufgetragen wird. Jetzt kann mit einem Löffel die Wellen geformt werden. Nach 1-2 Tagen wurden die Wellen noch mit weisser Ölfarbe leicht trockengemalt.

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Final

Die I-58 liegt nun fertig auf ihrer selbstgebauten Wasseroberfläche.

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Galerie